Kompetenzausbau am Schulklimatag am Max-Born Berufskolleg in Recklinghausen
Mit großer Begeisterung kehrten die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Fit for Europe, der eTwinning AG und der Nachhaltigkeits-AG unseres Gymnasiums vom Schulklimatag des Regionalbudgets Emscher-Lippe am 13. Februar 2026 zurück nach Marl.
Auf dem Programm standen nach einer Ansprache von Landrat Bodo Klimpel und einer Begrüßung von Dr. Babette Nieder, Geschäftsführerin der WiN Emscher-Lippe GmbH mit den Schulleiterinnen des Max-Born-Berufskollegs und des Herwig Blankerts Berufskollegs 14 verschiedene Workshops mit Experten aus verschiedenen Institutionen.
Klimaschutz und Klima-Anpassung
Thematisch standen der Klimaschutz bzw. die Klima-Anpassung im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler erwarben Wissen über die Relevanz der Kreislaufwirtschaft und regenerative Energietechniken; sie beschäftigten sich mit der Frage, wie man mit Digitalisierung eine Energiewende herbeiführen kann. Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Emscher-Lippe machte die Teilnehmerinnen mit der japanischen IKIGAI Technik vertraut, mit Hilfe derer die individuellen Vorlieben und Kompetenzen ausgelotet werden können. In dem Workshop ‚Power up‘ ist ein Planspiel durchgeführt worden: Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rolle von Energieplanern, Politikern, Umweltschützern, um am Beispiel der Stadt Münster Lösungen für eine energiefreundliche Zukunft zu erarbeiten.
Die Teilnahme am Schulklimatag ist ein weiterer Baustein im Rahmen des diesjährigen eTwinning Projektes, das dem Ausbau von Sprach- und Nachhaltigkeitskompetenz dient. Es trägt den Titel LEAP. Diese Abkürzung steht für ‚Languages for Empowerment, Awareness, Peace‘. Gemeinsam mit unserer italienischen Partnerschule, dem Liceo Machiavelli in Rom, erweitern wir unsere Fremdsprachenkompetenz nicht nur in Englisch zur Steigerung der sozialen Teilhabe. Es sind Videokonferenzen erfolgt, in denen die italienischen Schüler den deutschen Schülern wichtige italienische Vokabeln in Verbindung mit Demokratie vermittelten. Unsere Schülerinnen und Schüler haben im Gegenzug einen kleinen Deutschkurs in einer Videokonferenz angeboten, um den Italienern die deutsche Sprache zum Thema ‚Bildung‘ zu vermitteln.
Um so erfreulicher war es, dass am Schulklimatag weitere Lernangebote wahrgenommen werden konnten, die ebenfalls dem Kompetenzausbau und der Bildung für nachhaltige Entwicklung dienten. Die Workshops ermöglichten genau das, was unser eTwinning Projekt anstrebt: ‚empowerment‘ im Sinne eines selbstbestimmten Lebens durch Beherrschung von Kompetenzen und ‚awareness‘ als Bewusstsein für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Lebensweise.
Lesen Sie die Kommentare der beteiligten Schülerinnen und Schüler:
„Am 13. Februar fand ein Schulklimatag statt. Wir besuchten die MBBK in Recklinghausen und wurden verschiedenen Workshops zugeteilt. Meine Kollegin Julie und ich, Mykhailo, nahmen an Workshop Nr. 2 zum Thema Kreislaufwirtschaft teil. Wir lernten viel, zum Beispiel über die 10-Re-Regel:
Refuse, Rethink, Reduce, Reuse, Repair, Refurbish, Remanufacture, Repurpose, Recycle, Recover
Außerdem entwickelten wir gemeinsam Pläne und Vorschläge, wie wir den Materialverbrauch reduzieren, Materialien recyceln und zu einem System übergehen können, in dem Ressourcen ständig im Kreislauf geführt werden, anstatt im Müll zu landen.“
Mykhailo T.
„Am 13.02 haben wir am Schulklimatag im Max Born Berufskolleg in Recklinghausen teilgenommen und in verschiedenen Workshops gearbeitet. Ich war im Workshop 10 und habe dort gelernt, wie komplex es ist, gemeinsam nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und haben pro Gruppe ein Brettspiel bekommen, dass Münster in Form einer Karte darstellen soll. Nun hatten wir die Möglichkeit, erneuerbare Energien wie z.B. Solardachanlagen, Windkraftwerke ect. zu bauen. Zudem haben wir Berufe zugeteilt bekommen, die je anders von den neueingesetzten erneuerbaren Energien entweder profitieren, oder ins Defizit gehen. Darunter fallen beispielsweise Investor*innen, Umweltschützer*innen usw. Das Schwierige war einen guten Ausgleich der Bebauungen zu finden, damit alle ins Ziel kommen. Somit konnte ich in die Rolle der einzelnen Berufe eintauchen und ihre täglichen Konflikte mit der Einsetzung von erneuerbaren Energien, kennenlernen.“ Aaliyah B.
„Beim Schulklimatag 2026 haben wir das Berufskolleg Recklinghausen besucht. Dort nahmen wir am Workshop 10 teil. In diesem Workshop spielten wir ein interaktives Spiel, bei dem es darum ging, die Stadt Münster durch den Einsatz von erneuerbaren Energien klimafreundlicher zu machen und so zu „retten".
Wir mussten gemeinsam Entscheidungen treffen und überlegen, wie Windkraft, Solarenergie und andere nachhaltige Energiequellen sinnvoll eingesetzt werden können.
Zum Abschluss haben wir die Ergebnisse unseres Workshops präsentiert und den anderen erklärt, was wir erarbeitet haben. In der Mittagspause wurden wir mit Essen und Getränken versorgt. Insgesamt war es ein spannender Tag, an dem wir viel Neues über Klimaschutz und nachhaltige Energie gelernt haben.“ Ela K.
„Am Schulklimatag 2026 waren wir am Berufskolleg Recklinghausen. Dort habe ich am Workshop 10 teilgenommen. In diesem Workshop haben wir ein spannendes Spiel gespielt, bei dem wir die Stadt Münster mit erneuerbarer Energie retten mussten. Gemeinsam haben wir Lösungen entwickelt und überlegt, wie man mehr Strom aus Wind, Sonne und anderen nachhaltigen Energiequellen gewinnen kann.
Am Ende des Tages haben wir unseren Workshop vor allen vorgestellt und erklärt, was wir im Spiel gelernt haben. In der Mittagspause haben wir außerdem Essen und Getränke bekommen. Es war ein interessanter und lehrreicher Tag, an dem wir viel über Klimaschutz und erneuerbare Energien gelernt haben.“ Alina H.
B. Vollmer 21. Februar 2026















