„Kaktus, Knie, Kuscheln, …“!? – Erste-Hilfe-Kurs für Lehrkräfte
Viel Neues lernten 28 Lehrkräfte an zwei Nachmittagen in den letzten Wochen bei der Ausbildung zur Ersthelferin bzw. zum Ersthelfer, zum Beispiel, wo man sogenannte UFI-Nummern findet und wozu sie dienen. Aber auch bereits Bekanntes rund um das Thema Erste Hilfe wurde bei der alle zwei Jahre stattfindenden Fortbildung aufgefrischt.
Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Erste Hilfe im schulischen Alltag. Neben theoretischen Inhalten bot der Kurs zahlreiche praktische Übungen, in denen wichtige Maßnahmen wiederholt und gefestigt wurden.
Besonders einprägsam sind die Eselsbrücken, die dabei helfen, Abläufe auch in einer Stresssituation sicher abzurufen. Die fünf Schritte der stabilen Seitenlage lassen sich zum Beispiel mit fünf „K-Wörtern“ merken:
- Kaktus – den nahen Arm im 90°-Winkel nach oben legen
- Kuscheln – den anderen Arm über die Brust legen
- Knie – das entfernte Bein am Knie greifen und aufstellen
- Kippen – die Person am angewinkelten Knie vorsichtig auf die Seite drehen
- Kopf – den Kopf überstrecken und den Mund in die tiefste Position bringen

Darüber hinaus beschäftigten sich die Lehrkräfte mit weiteren Notfallsituationen, die auch im Schulalltag auftreten können. Dazu gehörten unter anderem Atemnot mit und ohne Fremdkörper, Gehirnerschütterungen und andere Kopfverletzungen, stumpfe Verletzungen, Vergiftungen sowie Hitzschlag, Sonnenstich und Schlaganfall.
Nach der Fortbildung fühlen sich die Lehrkräfte gut vorbereitet, um im Ernstfall schnell und richtig zu handeln.















