Exkursion zum kirchlichen Filmfestival in Recklinghausen
Am Montag, den 16.03.2026, hatten einige Klassen unserer Schule die Möglichkeit, im Zuge des kirchlichen Filmfestivals in Recklinghausen den Film „DJ Ahmed“ anzusehen, der zwei Tage zuvor mit dem Ökumenischen Filmpreis ausgezeichnet worden war. Im Anschluss konnten wir dem aus Nordmazedonien angereisten Regisseur Fragen stellen.
Der Film kombiniert viele unterschiedliche Themen, besonders den Konflikt zwischen Tradition und moderner Innovation in einem kleinen nordmazedonischen Dorf. Wir haben Einblicke in das Leben in kleinen Dörfern bekommen und erfahren, wie es sich von unserem unterscheidet – zum Beispiel durch eingeschränkten Internetzugang oder Möglichkeiten zum Musikhören.
Zugleich ist der Film auch gesellschaftskritisch und beschäftigt sich mit Themen wie Zwangsverheiratung und Religion. Trotz der ernsten Themen gab es viele amüsante und lustige Szenen. Besonders im Gedächtnis geblieben ist das pinke Schaf. Der Protagonist Ahmed, dessen Familie von der Schafzucht lebt, träumt davon, DJ zu werden und liebt es, Musik zu hören. In einer Szene nimmt er die Schafe mit zu einer heimlichen Waldparty und eines von ihnen wird pink angesprüht.

Im anschließenden Gespräch mit dem Regisseur Georgi M. Unkovski wurde deutlich, dass dieses Element nicht nur humorvoll gemeint ist, sondern auch eine tiefere Bedeutung hat. Das pinke Schaf steht symbolisch für Gruppenzugehörigkeit trotz Unterschiede.
Allgemein merkte man, dass sich der Regisseur sehr viele Gedanken über die Inhalte und Botschaften des Films gemacht hat. Besonders interessant war es, im Gespräch mehr über die Hintergründe des Films und der Produktion zu erfahren. So lag das Budget beispielsweise bei knapp unter einer Million Euro, und es wirkten ausschließlich Menschen aus dem nordmazedonischen Dorf als Schauspieler mit. Außerdem war es spannend zu hören, welche Ideen hinter bestimmten Szenen stecken und wie der Film entstanden ist.
Insgesamt war die Exkursion eine interessante Erfahrung, und besonders das anschließende Gespräch hat dazu beigetragen, den Film noch besser zu verstehen und weitere Einblicke zu gewinnen.














